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Kinder haben kein Problem mit digitalen Geräten – Klein-& Mittelbetriebe demnächst auch nicht mehr.

Der Digital Innovation Hub -Ost hilft dabei

Im 21. Jahrhundert dreht sich alles um unsere smarten Begleiter: Smartphone, Smartwatch, Smart-TV und wie sie alle heißen. Bereits Kinder sind in der Lage problemlos mit digitalen Geräten zu hantieren.

Auch in Unternehmen nimmt Digitalisierung einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Klar ist: Digitalisierung ist viel mehr als Word, Excel und Powerpoint zu. Egal, ob in Büro, Produktion oder Forstwirtschaft – neue Technologien revolutionieren die Abläufe in Betrieben. Welche Möglichkeiten mittlerweile zur Verfügung stehen und wie diese sogar in kleinen und mittleren Unternehmen rasch und problemlos umgesetzt werden können, damit beschäftigt sich seit über zwei Jahren das Projekt DIH-OST.

Was ist DIH-OST?

Der „Digital Innovation Hub Ost“ ist Verbindung von Experten und Einrichtungen zu unterschiedlichen Themen der Digitalisierung. Betriebe aus den Bundesländern NÖ, Wien und Burgenland können sich unter einer zentralen Anlaufstelle (www.dih-ost.at) Rat, Hilfe und gute Ideen abholen.

Insgesamt drei Jahre lang bietet der DIH-Ost ein umfassendes Dienstleistungsprogramm an, um digitaler Innovationen der kleinen und mittleren Betriebe in Ostösterreich zu steigern.

Was macht der DIH-OST?

Das Angebot des DIH-Ost hat drei Aktivitätsbereiche.

  • Information: Veranstaltungen, um das Bewusstsein für neue digitale Technologien zu steigern.

  • Lernen: Infos vermitteln in Form von Seminaren und Workshops, angepasst an die Bedürfnisse der Unternehmen

  • Umsetzen: oft entstehen innovative Ideen gemeinsam mit den teilnehmenden Betrieben. Diese Ideen werden aufgegriffen und gemeinsam als Protoyp entwickelt.

Worum geht`s?

Welche fachlichen Schwerpunkte werden gesetzt?

Das Internet der Dinge (IoT (Internet of Things), Sensorik und Konnektivität:

Hier steht das Verbinden sowohl von Gegenständen als auch von Sensoren  im Vordergrund: also wenn der Rasenmäher mit der Wetterstation spricht oder dem Handy des Besitzers;  oder wenn Temperaturen, Druck, und viel weitere Zustände so verbunden werden, dass der Überblick gewahrt werden kann.

Sicherheit: Blockchain und IT Security:

Sicherheit wird immer wichtiger: Vom Gartentor bis zum Bankkonto. Experten aus dem DIH-Ost Netzwerk beschäftigen sich mit aktuellen Sicherheitssystemen und ihrer Verwendung.

Alles aus dem Drucker: 3D-Druck

Die Möglichkeiten des 3-D Druck sind groß: z.B.: das kostengünstige Herstellen von Einzelteilen. Gedruckt wird schon Kunststoff, Metall und Beton. Durch das dreidimensionale Auftragen verschiedenster Materialen hat sich der 3D-Druck bereits in vielen Branchen einen Namen gemacht.

Was sonst noch wichtig ist: Querschnittsthemen:

Die Welt der digitalen Erfindungen und Innovationen ist breit. Ein paar Schlagworte zu weiteren Themen im DIH-Ost:

  • Der digitale Zwilling: Besonders im Baubereich ist die begleitende Datenerfassung bis zum digitalen Zwilling immer mehr gefragt, deshalb stellt BIM (Building Information Modeling) einen wichtigen Schwerpunkt dar.

  • Virtual Reality: Aber auch die Simulation einer virtuellen Welt (=Virtual Reality) bzw. das Einfügen von virtuellen Inhalten in die reale Welt (= Augmented Reality) nehmen vor allem in der Produktion einen immer größeren Stellenwert ein.

Was wurde geschafft?

Innerhalb der letzten beiden Projektjahre konnten mit diesen Themenschwerpunkten über 500 Teilnehmer und mehr als 470 Unternehmen in Form von Workshops und Seminaren weitergebildet und von der Nutzung innovativer Technologien begeistert werden.

Aufbauend auf diese Aktivitäten wurden mehrere Maßnahmen zur Entwicklung von Prototypen gesetzt. Insgesamt wurden mehr als 1 Mio. Menschen erreicht, die auf diese prototypischen Entwicklungen aufmerksam und mit deren Verwendung vertraut gemacht wurden.

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Success Stories

Digital ins Gai fahren  - die Bäckerstory:         Eine der ersten prototypischen Entwicklungen widmete sich der optimierten Routenplanung. Gemeinsam mit Bäckereibetrieben aus Niederösterreich, Wien und dem Burgenland wurde das Projekt „BonTour“ in Angriff genommen. Mit Hilfe der BonTour-App wird die Tourenplanung von Lebensmittelzustellern digital optimiert und auch der Fuhrpark des Unternehmens digital verwaltet. Auch der Kunde wurde nicht vergessen: Infos & Services machen den Kunden das Shopping beim Bäcker einfacher.

Shopping mit der Handykamera -  mein Schaufenster.at

Zu Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 und dem Lockdown war kurzfristig eine Lösung gefragt, um vor allem kleinen und mittleren Handelsunternehmen Einnahmen zu verschaffen, indem eine virtuelle Kundenbetreuung gewährleistet werden konnte. In dieser Zeit ist die Video-Verkaufsplattform „meinschaufenster.at“ entstanden. Diese Entwicklung ermöglicht es Kunden, sämtliche registrierte Geschäfte in ihrer Region auf einer Karte zu überblicken und zu kontaktieren. Unternehmen können bei Kontaktaufnahme durch den Kunden ihre individuelle Betreuung über WhatsApp-Video-Telefonie anbieten.

Wo im Wald ist mein Baum? Forst -Doc

Im Workshop „FORSTDOK – Waldmanagement digital“ wurden Ziele für ein digitales Werkzeug zur optimierten Waldarbeit mit Hilfe von IoT erarbeitet.

Dieser digitale Helfer wird nun im Projekt „FORSTDOK“ prototypisch umgesetzt. Im Fokus steht eine digitale Plattform, die es den Waldarbeitern ermöglicht, ihre Arbeitsaufträge zielgerichtet mit Orts- und Zeitangaben digital durchzuführen und zu dokumentieren.

Diese und viele weitere Maßnahmen wurden in den vergangenen zwei Jahren prototypisch umgesetzt. Für eine Weiterentwicklung steht der Source-Code auf der DIH-OST Webseite kostenlos zur Verfügung.

Wohin soll die Reise noch führen?

Vieles konnte in zwei Jahren bereits erreicht und umgesetzt werden, einige Themengebiete warten allerdings noch darauf Unternehmen nähergebracht zu werden. Auch im letzten Projektjahr ist der Eifer der Konsortialpartner groß, mit ihren Themenschwerpunkten den Zahn der Zeit zu treffen und Berührungsängste aus dem Weg zu räumen, um mit dieser Offensive vor allem kleinen und mittleren Betrieben ein Sprungbrett in Richtung Digitalisierung zu bieten.

Weitere Infos:

www.dih-ost.at

FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH

office@fotec.at

Viktor Kaplan Str. 2 2700 Wiener Neustadt

Katrin Fangl

Bereichsmitarbeiterin Innovative Software Systems

www.fotec.at

fangl@fotec.at

+43262290333103

Viktor Kaplan-Straße 2 2700 Wiener Neustadt

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