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© ShunTerra/stock.adobe.com

Digitale Nähe

Ein Spannungsfeld der Berührungsängste

Digitalisierung und Nähe – Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie konnten Berührungsängste neuen Technologien gegenüber beiseitegelegt werden, um die Nähe zu unseren Mitmenschen aufrecht zu erhalten.

Digitale Technologien als Chance

Wenn es um digitale Hilfsmittel in unserem Arbeitsalltag geht, sind wir mittlerweile schon Profis im Einsatz neuester Technologien – vor allem seit uns die CORONA-Pandemie eingeholt hat. Vor anderthalb Jahren hat mancher eins noch nervös auf die nächste Videokonferenz hin gefiebert und inständig gehofft, dass die Internetverbindung hält bzw. alle Geräte ihren Dienst wie gewünscht erfüllen. Heute gehören Videokonferenzen und Homeoffice zu unserem „täglich Brot“ und sind (fast) nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Tools werden ausprobiert und Apps heruntergeladen – wir trauen uns plötzlich Neuland zu betreten und legen unsere Berührungsängste beiseite.

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Distanzen überwinden

Gleichzeitig ist aber auch die Distanz zu unseren Mitmenschen größer geworden. Gerne verkriechen wir uns in unsere eigenen vier Wände, treffen geliebte Menschen seltener als vorher und wenn wir sie dann sehen, ist der mittlerweile ausgewachsene Babyelefant unser ständiger Begleiter.

Die Bussi-Bussi-Gesellschaft, der formelle Händedruck, aber auch innige Umarmungen mussten Emojis beim Versenden von Nachrichten und Abstandsregeln beim persönlichen Kontakt weichen. Sogar die Digitalisierung von körperlicher Nähe scheint mit App-Entwicklungen wie dem Kissenger plötzlich Potential zu haben, um tatsächlich durchzustarten. Kurz gesagt, die zwischenmenschliche Ungezwungenheit und Leichtigkeit auf körperlicher Ebene, wie wir sie von Kind an kennen, existiert meist nur noch in der Partnerschaft und im engsten Familienkreis. Ein Zurück zur Normalität geht nur schleichend voran. Verrückt einerseits.

Andererseits auch eine Chance. Dienstreisen bleiben immer noch größtenteils erspart, an Meetings wird in der Regel per Mausklick teilgenommen und das viel diskutierte Homeoffice hat sich mittlerweile auch für die Zeit nach CORONA seinen Platz erkämpft. Flexibles Arbeiten ermöglicht eine effizientere Freizeitplanung. Kinder genießen es, ihre Eltern zu Hause zu haben. Die richtige Balance zwischen Arbeit und Freizeit ermöglicht Entschleunigung für Groß und Klein.

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Bewusst und achtsam Neuem begegnen

Es ist vor allem eine Zeit, um bewusst und achtsam Neuem zu begegnen und dabei Berührungsängste beiseitezulegen. Digitale Technologien einzusetzen, wo es das reale Miteinander nicht mehr zulässt und dabei gleichzeitig die Nähe zu unseren Mitmenschen aufrecht zu erhalten. Synergien zu nutzen, um trotz Distanz füreinander da zu sein und den Zusammenhalt zu stärken.

FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH

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Katrin Fangl

Bereichsmitarbeiterin Innovative Software Systems

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