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MRBC4I

Mixed Reality Based Collaboration for Industry

Das Projekt „Mixed Reality Based Collaboration for Industry – MRBC4I“ - ein Kooperationsprojekt des Mechatronik-Cluster - ermöglicht es den beteiligten Unternehmen, die neuen Technologien im Detail kennenzulernen, Anwendungen in der Praxis auszuprobieren und Anwendungsmöglichkeiten für das eigene Unternehmen auszuloten.

Ausgangslage

Mixed Reality (sowohl Virtual Reality als auch Augmented Reality) Technologien und Anwendungen haben in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dennoch gibt es aus technischer, organisatorischer und psychologischer Sicht noch einige Herausforderungen für den industriellen Einsatz im Echtbetrieb – dies belegt auch der bekannte Hype Cycle von Gartner, der die Technologie derzeit noch im „Tal der Enttäuschung“ („Trough of Disillusionment“) sieht.

Konkrete Problemstellungen sind die vergleichsweise hohen Eintrittsbarrieren für Unternehmen, wodurch unternehmensgetriebene MR Projekte nur selten über einen Prototypenstatus hinauskommen, sowie die oftmals fehlende wirtschaftliche Entscheidungsgrundlage und von allen Stakeholdern akzeptierte Umsetzung. Zudem zeigen Gespräche über Vorprojekte mit Produktionsbetrieben und Anlagenherstellern in der Region Wien, Nieder- und Oberösterreich, dass die Technologien und die damit verbundenen betrieblichen Möglichkeiten bei KMUs noch weitgehend ungenützt sind.

Ziele

Das Projekt „Mixed Reality Based Collaboration for Industry“ (MRBC4I) setzt genau hier an und zielt darauf ab, die österreichische Industrie mit der Umsetzung folgender Hauptziele einen entscheidenden Schritt voran zu bringen:

1) Reduktion der Eintrittsbarrieren (technisch, organisatorisch, psychologisch)

2) Reduktion der Aufwände

3) Impactanalysen für Geschäftsprozesse und -modelle, Stakeholder-Akzeptanz Analysen sowie Readyness (Reifegrad) Analysen

Das Projektkonsortium besteht aus 22 Unternehmenspartner und fünf wissenschaftlichen Institutionen. Die wissenschaftlichen Partner sind FH St. Pölten, FOTEC, FH Oberösterreich, IMC FH Krems, TU Wien. Im Zentrum des Kooperationsprojekts steht die Umsetzung von Use-Cases zu den Themenfeldern Unterstützung in der Produktion, Remote Support, Schulung und Training sowie Präsentation von Produkten. Dabei widmet sich die FOTEC den Themen Internet of Things, Backend, Cloud Services und Machine Learning sowie Apps für alle Plattformen. Die FH St. Pölten bearbeitet den Bereich Usability, Storytelling und Interaktion. Auswirkungen auf Arbeitsprozesse, Änderungen von Arbeitsprofilen und die Mitarbeiter Qualifikation werden von der TU Wien übernommen, die FH Oberösterreich bearbeitet die Forschungsinhalte Remote Collaboration, Datenreduktion und Visualisierung. Die IMC FH Krems erforscht die Inhalte „Impact auf Geschäftsprozesse/Modelle“, Akzeptanz der Stakeholder, und Readyness Check.

Ergebnis

Die Ergebnisse des Projekts kannst du hier finden:

Thomas Holzmann

Projektmanager

www.ecoplus.at

+432742900019675

Niederösterreichring 2, Sankt Pölten, Österreich 3100 St. Pölten