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Archive of Digital Art

Medienkunst | Digitale Kunst | Neue Medien | Computer Kunst | Elektronische Kunst | Bilddatenbank.

Als kollaboratives “lebendiges Archiv” dokumentiert das Archive of Digital Art (ADA) das transdisziplinäre und weite Feld der Medienkunst von den 1960ern bis heute in seinen experimentellen, innovativen und explorierenden Praktiken zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie.

Ausgangslage

Das Archive of Digital Art (ADA, digitalartarchive.at), gegründet 1999, ist ein wegbereitendes und umfassendes Archiv zur Medienkunst und seiner Geschichten. Als über-institutionelles Archivprojekt werden Ästhetiken, Thematiken und Technologien dieses breiten Feldes zeitgenössischer Kunst dokumentiert, basierend auf einem erweiterten Konzept der Dokumentation. Neben biographischen und deskriptiven Daten zu Kunstwerken liegt der zentrale Fokus in der Erfassung technologischer Entwürfe & Konzepte, Installationen, Hardware-Software Technologien und Zuschauer-Interaktionen. Als Online-Datenbank liefert ADA ein Recherche- und Forschungstool für Wissenschaftlerinnen, Künstler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit.

Ergebnis

Über 50.000 individuelle Datensätze zu kulturellen Werken können recherchiert und studiert werden. Das Datenmanagement inkludiert über 900 etablierte Künstlerinnen und Wissenschaftler (alle mit einem Minimum von fünf Ausstellungen und/oder Publikationen), 3.400 Kunstwerksprofile, 4.000 bibliographische Einträge und 1.400 Institutionen mit wissenschaftlichen und künstlerischen Events. Durch eine Förderung des FWF (2012-2016) führt ADA seit 2016 seine Mission als “lebendiges Archiv” im Sinne einer Community Science weiter: ADA Community Member in aller Welt verwalten ihre Profile mit Kunstwerken, Bibliographien und Ausstellungsdaten dank Social Web 2.0 and Semantic Web 3.0 features, was ADA zum ersten “lebendigen Archiv” der Kunst- und Mediengeschichte macht. Als “Gatekeepingsystem” wurde ein Minimum von fünf Ausstellungen und/oder Publikationen für die Teilnahme auf ADA festgelegt.

Seit 2016 wurde der Media Art Research Thesaurus (mediaartresearch.org) entwickelt mit einem transhistorischen Vokabular zu Ästhetik, Themen und Technologie. Die Community kann Kunstwerke verschlagworten und mit dem Thesaurus verlinken. ADA konnte auf diese Weise mit anderen kunsthistorischen Bilddatenbanken verbunden werden für vergleichende visuelle Analysen zwischen der Medienkunst und historischen Vorgängern.

Das Editorial Team im Digital Humanities Lab der Donau-Universität unterstützt die redaktionelle und technische Arbeit mit Online Exhibitions, Artist & Scholar Features und Toolentwicklung.

cemoj

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