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Haus der Digitalisierung als Turbo für Tullner Stadtentwicklung

Das Haus der Digitalisierung, das bis 2023 von ecoplus in Tulln errichtet wird, wirkt schon jetzt als Turbo für die Entwicklung Tullns zur digitalen Vorzeigeregion und zur Green Smart City. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist ein innovatives Mobilitätskonzept für die Stadt, das Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger gemeinsam mit Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko und dem Tullner Bürgermeister Peter Eisenschenk heute der Öffentlichkeit präsentierte.

„Das Pilotprojekt LISA.TULLN schafft eine schnelle Anbindung der wichtigsten Standorte in der Stadt mit den Bahnhöfen Tullnerfeld und Tulln und weiter nach Wien oder Linz. Daraus ergibt sich eine Win-Win-Win-Situation für die Betriebe, die Bevölkerung und die Stadt Tulln“, so der gemeinsame Tenor bei der Pressekonferenz, deren Höhepunkt die Unterzeichnung eines Letter of Commitment war.

Mobilitäts- & Pilotprojekt LISA.TULLN

„Die enge Kooperation zwischen dem ‚Haus der Digitalisierung‘ und der Stadt ist eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Zukunftsentwicklung. Tulln wird dadurch zur digitalen Vorzeigeregion und zu einem der interessantesten Standorte in ganz Österreich für Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Bereich Digitalisierung. Mit dem Pilotprojekt LISA.TULLN wird in den kommenden fünf Jahren ein Mobilitätskonzept umgesetzt, das gewährleistet, dass das Haus der Digitalisierung aus ganz Österreich in kürzester Zeit klimaschonend erreichbar ist“, freut sich Digitalisierungslandesrat Jochen Danninger.

Umgesetzt wird LISA.TULLN in Zusammenarbeit zwischen der Abteilung Raumordnung und Gesamtverkehrsangelegenheiten sowie der Abteilung Wirtschaft, Tourismus und Technologie der Niederösterreichischen Landesregierung und der Stadt Tulln gemeinsam mit den Projektpartnern VOR GmbH, NÖ.Regional und ecoplus sowie einem externen Projektmanagement. Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko erläutert: „LISA.Tulln bringt eine optimale Kombination aus Linienverkehr, On-Demand Shuttle, Sharing Angeboten, aktiver Mobilität und moderner Infrastruktur. Anders gesagt: Wir machen uns von Tulln aus auf in die mobile Zukunft Niederösterreichs. Für diese Reise in Richtung Zukunft, nehmen Stadt und Land viel Geld in die Hand. Es geht hier um bis zu drei Millionen Euro, von denen jeweils 50 Prozent das Land NÖ und 50 Prozent die Stadt Tulln trägt. Angesetzt ist das Projekt auf fünf Jahre, vom Dezember 2020 bis Dezember 2025. Der Pilotbetrieb der neuen Mobilitätsdienste startet im vierten Quartal 2022 und läuft danach für drei Jahre.“

Stadt Tulln auf dem Weg zur Smart Green City

Die Stadt Tulln macht mit diesem Projekt einen großen Schritt in Richtung Green Smart City. Bürgermeister PeterEisenschenk: „Als DIE Gartenstadt des Landes und ‚Green Smart City‘ wollen wir die Digitalisierung besonders mit den Themen Ökologie und Nachhaltigkeit aufladen. Intelligente Mobilität ist einer der größten Stellhebel für den Klimaschutz und hat eine entsprechend hohe Priorität für uns. Es freut uns daher sehr, dass wir das Projekt LISA.TULLN mittragen dürfen.“

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Es freut mich, dass das von ecoplus umgesetzte reale Haus der Digitalisierung schon jetzt ein Impulsgeber für weitere Vorzeigeprojekte in Tulln ist. Wir wollen Innovationen in Tulln testen und aufzeigen, dass smarte digitale Lösungen unseren Alltag deutlich vereinfachen können.“

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