Dynamische MitfahrAPP auf Echtzeitbasis

(c)google und darauf aufbauende Skizzen

Johannes Pressl
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Dynamische MitfahrAPP auf Echtzeitbasis

Status: Geplant

Mitfahrgelegenheit | Mobilität | Pendeln | Verkehr sparen | MitfahrAPP

Selbst auf Pendlerstrecken beträgt der Besetzungsgrad von Fahrzeugen im Durchschnitt nur knapp über 1,05 Personen. Es ist also in fast jedem Auto Platz frei. Und auf Hauptachsen ist nicht nur die Verkehrsdichte und Verkehrsfrequenz hoch, sondern viele PKW´s haben auch den gleichen Zielradius.

Die Idee ist daher, wie beim klassischen Autostoppen damals, Mitfahrer und Autos mit Mitfahrgelegenheit - allerdings jetzt in "Echtzeit" und digital - zu "matchen".

Folgende Ziele sollen mit der Lösung erreicht werden:

1) „Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, soll an Hauptstrecken schon in wenigen Minuten eine solche finden.

2) Die im System befindlichen Fahrzeuge und deren Fahrer sind bewertet, sicher und kompetent.

3) Für Mitfahrer und Mitnehmer muss eine "win-win" Situation entstehen, die durch Vorteile wie "Boni" oder "Nutzen für die Umwelt" bzw. "Einkommen" und "günstiges Mitfahren" darstellbar ist.

4) Das System muss in der Handhabung ganz "einfach, ....einfacher und ... eigentlich noch einfacher sein" - was ein umfassendes Service beim Zahlen, bei exakter Abrechnung, bei Boni, bei Versicherungen usw. im Hintergrund bedeutet

5) Speziell auch Betriebe oder höherrangige Verkehrsträger (Bahn), zu denen die Menschen pendeln, sollten ins System "motivierend" und "angebotsergänzend" integriert sein.

So soll es funktionieren:

Ein Interessent startet eine Anfrage zur Mitfahrt über eine Applikation und sieht dabei schon die Anzahl und Position der für die Mitnahme zu einem gewissen Ziel potentiell möglichen Autos am Handy oder einem digitalen Endgerät. Aktive AutofahrerInnen, die diese Stelle in Kürze passieren werden, werden per App über die Anfrage und den Zielort direkt ins Auto informiert und können diese mit einem Klick annehmen. Der Mitfahrende wird über die Annahme informiert. Danach brauchen die FahrerInnen nur kurz stehenbleiben und die MitfahrerInnen einsteigen lassen. Die Applikation "trackt" die mitgefahrenen Kilometer und rechnet danach im Hintergrund ab, ohne dass Bargeld benutzt werden muss.

Interessierte Kleinregionen: Donau-Ybbsfeld und Ostarrichi-Mostland im Umfeld des Verkehrs- und Wirtschaftsknotens Amstetten

Hier denkt man aktiv über eine Mitfahr-Pilotregion nach.Die Voraussetzungen sind - allein schon wegen dem Bahn- und Verkehrsknoten Amstetten -  wie aus der beiliegenden Skizze ersichtlich ist, sehr gut. Die Bereitschaft zum Aufbau einer Communitiy an Fahrern und Mitfahrern ist in den Gemeinden gegeben und sollten auch das angrenzende Oberösterreich (unteres Mühlviertel) umfassen.

Wo stehen wir?

Zunächst existiert die Idee und es sind Gespräche mit Unterstützern, Förderstellen, Land und Stakeholdern geführt wurden. Laufend werden die neuesten Entwicklungen und Expertenmeinungen zu den Themen "Technologie", "Organisation" und "rechtlicher Rahmen" aufgenommen und zusammengeführt. Im Sektor der Technologie wurde das Projekt bereits an einige Start-Up Unternehmen aus dem Bereich "Shared Mobility" sowie "Mobility as a Service" herangetragen. Zudem sollte das Vorhaben in weiterer Folge auch von Seiten der Forschung begleitet werden und auch dahingehend gibt es schon Kontakte.

Viele offene Fragen

Unabhängig von der technischen Machbarkeit sind vor allem Fragen im Sinne des Umwelteffektes, der Anreiz- und Motivationssysteme, einer einfachen Handhabung und vor allem auch hinsichtlich rechtlichem und Versicherungsrahmen zu klären.

Die Vision ist ein digitales Mitnahmesystem, das am Ende "eigendynamisch" und großflächig funktioniert und sogar noch durch Anreize des Gesetzgebers  hinsichtlich Vergünstigungen bei Mitnahme von Personen oder Vermeidung von Restriktionen für Autofahrten in der Stadt wegen der Mitnahme von Personen einen gesellschaftlich gewollten Ansporn erhält. Denn ein hoher Besetzungsgrad von Autos führt zu weniger Autos bei gleicher Personenanzahl und zu weniger Energieverbrauch und Umweltauswirkungen bei gleicher Personentransportleistung.

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