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© Pixabay

Zwischen Coworking Spaces und Remote-Arbeit.

Wo ist mein Platz und wohin darf ich meine Pflanze stellen?

In den vergangenen zwei Jahren kam es pandemiebedingt zu vielen Einschränkungen im Privatbereich und am Arbeitsplatz. Für manche Unternehmen und Institutionen gehört Homeoffice mittlerweile zum Arbeitsalltag. Gleichzeitig haben sich in den letzten Jahren aber auch vermehrt Coworking Spaces etabliert. Die aktuelle Zeit hat uns aufzeigt, dass wir flexibler sind, als wir dachten. Coworking Spaces, digitale Aktivitäten, virtuelle Sphären und Veranstaltungsformate scheinen eine neue Ära einzuleiten.

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Starre, verstaubte Arbeitsplätze waren gestern

In der vergangenen Zeit standen Social Distancing und Homeoffice auf der Tagesordnung, paradoxerweise kam es aber auch zu gegenteiligen Entwicklungen, welche die Bürokonzepte, in Anlehnung an die allseits bekannten, nicht zwingend stets positiv konnotierten Großraumbüros, zur Konzipierung innovativer Coworking Spaces mit flexiblen Arbeitsplätzen wieder ins Zentrum rückten. Diese Bürokonzepte sind zwar nicht neu, aber sie werden neu gedacht, als innovative Form und offener Möglichkeitsraum. Die Idee dahinter könnte dem Umstand verschuldet sein, dass neben dem Boom an Remote Work-Modellen auch die Digitalisierung noch weiter vorangetrieben wurde und demzufolge immer weniger Platz benötigt wird. Demnach brachte uns diese triste Zeit zumindest einen Zuwachs an digitalen Veranstaltungsformaten sowie die Zunahme virtueller Vernetzung und flexibler Arbeitsplatzgestaltung.

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Einsam im Homeoffice oder verloren im Großraumbüro?

Haben wir Tendenzen einen besonderen Platz zu präferieren? Wo stellen wir die Pflanze und das Familienfoto hin? Brauchen wir überhaupt einen fixen Platz? Die Digitalisierung stellt das Bindeglied zwischen Coworking Spaces und Homeoffice dar. Technologische Entwicklungen ermöglichen zeitliche und räumliche Flexibilität. Plattformen oder Initiativen, welche theoretisch auch ohne physische Standorte auskommen, sind keine Seltenheit mehr. Die technischen Entwicklungen eröffnen uns die Möglichkeit, individuell zu entscheiden, wie wir unseren Arbeitsalltag gestalten möchten. Ungebetene Ablenkmanöver, der vorübergehende Verlust des Zeitgefühls oder der Fähigkeit wortwörtlich abschalten zu können, werden einigen Menschen aus dem Homeoffice bestimmt geläufig sein. Gleichzeitig bietet die Remote-Arbeit aber auch neue Chancen, die Berufstätigkeit flexibel an die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Auch Coworking Spaces ermöglichen uns Flexibilität, aber können offene Gemeinschaftsbüros eine zukunftsweisende Büroumgebung darstellen und optimale Arbeitsbedingungen für jeden gewährleisten? Coworking Spaces haben das Potential, den Austausch zu fördern und Ideen anzuregen. Dadurch können interdisziplinäre Vernetzung und Synergien genutzt werden. Eine Kombination aus Großraumatmosphäre und Rückzugsorten, welche Faktoren, wie die Geräuschkulisse, Gewohnheiten und individuelle Bedürfnisse berücksichtigt, könnte diesen Ansprüchen womöglich schon sehr nahekommen. Es sei jedoch dahingestellt, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um die Bedingungen einer optimalen Arbeitsumgebung zu erfüllen, ob wir nun im Coworking Space, in ruhigen Rückzugsnischen der Coworking Zone oder im Homeoffice sitzen, am Ende zählt die Flexibilität und das wir die Wahl haben.

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Coworking Spaces an der FH St. Pölten

Flexible Arbeitsplätze wurden auch bei der Konzeption für den neuen Campus der Fachhochschule St. Pölten berücksichtigt. Zudem etablieren sich zunehmend verschiedene Formen von Coworking Spaces. Neben Büroflächen werden auch vermehrt offene Räume zum Austausch für unterschiedlichste Zielgruppen geschaffen. Diese Spaces können dem Experimentieren sowie der Förderung von Kreativität und Innovation dienen. Direkt neben dem FH Campus bietet das Business- und Innovationszentrum St. Pölten (BIZ) individuell gestaltbare Büroflächen für Jungunternehmen, Gründer*innen und Start-ups. Der Coworking Space der Fachhochschule St. Pölten, welcher im BIZ lokalisiert ist, kann durch Creative Pre-Incubator (CPI) - sowie SMARTUP-Teams unter anderem für Besprechungen, Präsentationen und Arbeiten genutzt werden. Der CPI wurde gemeinsam mit accent Inkubator entwickelt und ist bereits seit Jahren ein fester Bestandteil der Nachwuchsförderung an der Fachhochschule St. Pölten. Projektteams können sich mit innovativen Ideen bewerben, profitieren von Vernetzungsmöglichkeiten, Workshops sowie individuellen Beratungs- und Betreuungsangeboten für das eigene Start-up. SMARTUP wurde 2018 im Auftrag der Stadt St. Pölten durch die FH St. Pölten entwickelt und umgesetzt. Die Initiative hat das Ziel, Innovation, Unternehmen und Start-ups in der Region St. Pölten zu fördern sowie zu begleiten.

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Fachhochschule St. Pölten/FH St. Pölten

csc@fhstp.ac.at

Campus Platz 1 3100 St. Pölten

Daniela Boso

Teamassistentin FH-Service Forschung und Wissenstransfer

www.fhstp.ac.at

+432742313228298

Fachhochschule St. Pölten GmbH, Campus-Platz 1 3100 St. Pölten