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©Mihail/stock.adobe.com

Mehrfaktoren Authentifizierung

Wie schütze ich am besten meine Daten?

Mit Hilfe der Zwei-Faktor-Authentifizierung, kurz 2FA, sollen sensible und empfindliche Daten besser geschützt werden.

Auch wenn es vor einigen Jahren kaum vorstellbar war, konzentriert sich ein Großteil unseres Lebensmittelpunktes mittlerweile auf digitale Inhalte. Seien es diverse Social Media Plattformen, die unseren Alltag begleiten, Online-Dienste zum Einkaufen oder das Nutzen von Online-Banking-Diensten, die unser Leben weitgehend unterstützen. Von Jung bis Alt werden Dienstleistungen online in Anspruch genommen und (meistens) mit Freude genutzt.

Sicherheit stellt dabei einen wesentlichen Punkt dar und ist für Online-Accounts daher ein zentrales Thema. Vor allem sensible Daten mit empfindlichen Inhalten sollten daher ausreichend geschützt werden. Eine Authentifizierung mittels Namen und Passwort ist dabei kaum noch ausreichend, um Daten erfolgreich vor Hacking-Angriffen zu schützen.

Was ist mit Authentifizierung gemeint?

Der Begriff Authentifizierung bedeutet, sich gegenüber einer anderen Stelle auszuweisen, ihr mitzuteilen wer man ist. Ein analoges Beispiel dafür wäre etwa, ein Paket abzuholen und dabei den Ausweis vorzuweisen.

In der digitalen Welt entspricht eine Authentifizierung im einfachsten Fall der Eingabe eines Benutzernamens und Passworts bei einer App oder ähnlichen Plattformen. Sofern beide Eingaben korrekt und die Daten dem Server bekannt sind, erfolgt die Authentifizierung.

Diese einfache Art der Authentifizierung beruht nur auf der Kenntnis der Zugangsdaten eines Benutzers. Falls diese einer anderen Person bekannt wären, könnte sich diese Person als Benutzer ausgeben. Daher bietet ein Passwort allein nicht mehr ausreichend Schutz für meine Daten.

Wie erfolgt die Mehrfaktoren Authentifizierung?

Um den Zugang für Außenstehende zu erschweren, setzen daher immer mehr Plattformanbieter auf eine Mehrfaktoren Authentifizierung. Eine der häufigsten Möglichkeiten dabei ist die Zwei-Faktoren Authentifizierung. Dabei wird eine Abfolge bzw. eine Kombination aus zwei Faktoren erfragt, wobei in den meisten Fällen ein Faktor auf „Wissen“ (z.B. Passwort) und der andere auf Biometrie (z.B. Fingerabdruck-Scan) oder Besitz (z.B. ein weiteres Gerät) basiert. Beispiele für eine Zwei-Faktor-Authentisierung könnten in etwa so aussehen:

Schritt 1: Anmeldedaten mit Namen und Passwort

Schritt 2: Einmalpasswort von einer Authentisierungs-App

 

Oder

Schritt 1: Besitz eines registrierten Smartphones

Schritt 2: Fingerabdruck-Scan

Mit diesen Maßnahmen wird es unbefugten Dritten erheblich erschwert, in Benutzerkonten einzudringen.

Besonders empfehlenswert dabei ist es, stets zwei unterschiedliche Geräte für den Log-In und den zweiten Faktor zu benutzen.

Eine Mehrfaktoren Authentifizierung wird daher dringend empfohlen, sobald ein Online-Dienst diese Art von Authentifizierung ermöglicht. Im Online-Banking ist sie sogar bereits verpflichtend.

Fazit

Egal, ob es sich beim Online-Dienst um Online-Banking, Shopping, E-Mail oder Social Media Accounts handelt – die Mehrfaktoren Authentifizierung bietet aktuell den bestmöglichen Schutz, um Benutzerkonten vor Fremdzugriffen zu schützen.

FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH

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Katrin Fangl

Bereichsmitarbeiterin Innovative Software Systems

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