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© FH St. Pölten

Auf Extrem-Wetterereignisse vorbereitet sein

Extreme Wetterereignisse werden aufgrund des Klimawandels häufiger auftreten. Dies zu verhindern wird nicht möglich sein, aber mit Hilfe genauer Wetterdaten können Gemeinden und Menschen vor den Auswirkung solcher Ereignisse besser geschützt werden. Zeitlich und örtlich möglichst exakte Wettervorhersagen würden es Gemeinden und Einsatzkräften erlauben sich auf Unwetter vorzubereiten und Schäden an Mensch, Umwelt und Infrastruktur so gering wie möglich zu halten.

Exakte Wetterprognosen brauchen mehr Messdaten

Für ausreichend präzise und kurzfristige Wetterprognosen braucht es ein dichtes Netz an Wetterdaten. In großen Teilen Österreichs beschränkt allerdings das unwegsame Gelände die Anzahl der Messstationen und auch Radardaten stehen aufgrund der Topographie in bestimmten Gegenden nur in unzureichendem Maß zur Verfügung. Ein Forschungsteam bestehend aus der FH St. Pölten, der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG),der Hutchison Drei Austria GmbH und dem Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 14 – Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit, Referat Hydrographie erprobt daher eine alternative Möglichkeit, um zu den notwendigen Wetterdaten zu kommen.

Wettervorhersage mit Mobilfunkdaten

Aufgrund des stetigen Ausbaus des Mobilfunknetzes sind Daten über die physikalischen Eigenschaften der Richtfunkverbindungen weitgehend flächendeckend verfügbar. Messdaten wie die Signaldämpfung werden von Netzbetreibern zur Gewährleistung der Netzqualität routinemäßig erfasst. In dem Forschungsprojekt „LINK - Analyse und Nowcasting von Extremereignissen mithilfe von Richtfunkdaten“ werden diese Daten herangezogen und untersucht, ob sie sich für Vorhersagen von Extremwetterereignissen und die Berechnung von Niederschlagsdaten nutzen lassen. "Dies wäre in Zukunft ein enormer Vorteil, da durch geeignete Maßnahmen Schadensprävention betrieben, effizienter reagiert und geplant werden kann", so Projektleiter Oliver Eigner vom Institut für IT-Sicherheitsforschung der FH St. Pölten.


Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) finanziert das Projekt über das österreichische Förderprogramm für Sicherheitsforschung KIRAS, abgewickelt von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG).

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Fachhochschule St. Pölten/FH St. Pölten

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